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LESERBRIEFE
Formel besser
als BASIC
Experimenteller Misch- und
Bakenkopf, CQ DL 10/09, S. 720
Es ist unverständlich und unnötig, dass
für die Berechnung der Streckendämp-
fung 45 (!) Zeilen BASIC-Quelltext vor-
gestellt werden. Besser wäre es, die zur
Berechnung nötigen Formeln zu nen-
nen und zu erläutern. Wer ein Pro-
gramm schreiben möchte, kann die
Formeln leicht in einer Programmier-
sprache seiner Wahl umsetzen, wer nur
schnell rechnen möchte, greift mit Hilfe
der Formeln zu Papier und Bleistift.
Dominik Liebich, DL8KDL
Weitergabe der technischen Informati-
on ist nicht nur erlaubt, sondern er-
wünscht. Und solange wir „im privaten
Bereich zu nichtgewerblichen Zwe -
cken“ handeln, was wir als Funkama-
teure ja tun, dürfen wir die im Patent
enthaltene Information auch technisch
in der Praxis umsetzen, also auch nach-
bauen und das Nachgebaute benutzen.
Gerhard Brose, DK8SH
dann problemlos möglich, ohne ein
beängstigendes Abbiegen beobachten
zu müssen.
Wolfgang Fricke, DO1YWF
Diplommanager
Als Diplomsammler fragt man sich im-
mer wieder, warum Ortsverbände/Ver-
einigungen Diplome herausgeben.
Denn bei vielen deutschen Diplomen
muss man leider immer häufiger fest-
stellen, dass die „Bearbeitungszeit“
zwischen Antragstellung und Eingang
der Auszeichnung nicht Wochen oder
Monate, sondern Jahre beträgt. Ver-
ständlich ist für jeden, dass Plaketten,
Wimpel und dergleichen durch die Her-
stellung mit längeren Wartezeiten ver-
bunden sind. Aber bei einfachen Papier-
Diplomen so eine lange Wartezeit?
Der hochwürdige Amateurrats-Diplom-
ausschuss mit seinen vielen Regeln für
die Genehmigung eines neuen Diploms
sollte vielleicht mal darüber nachden-
ken, ob nicht ein weiterer Regelpunkt
zur Bearbeitungsdauer aufgenommen
werden sollte? Hier gilt es, mal den
Dip lommanagern auf die Finger zu
klopfen.
Rudolf Dreßel, DB7NW
Redaktion CQ DL
Lindenallee 6
34225 Baunatal
Fax
(05 61) 9 49 88-55
redaktion@darc
verlag.de
Alles schon mal
da gewesen?
Spiegel des Amateurfunks in DL,
CQ DL 9/09, S. 161ff.
Auf Seite 618 ist nicht das Titelbild des
DL-QTC 1/1951 abgebildet, sondern
Seite 1. Ich habe
das Titelbild mal
gescannt und an-
gehängt.
Bei dieser Gele-
genheit möchte
ich mich herzlich
für die jahrelange
gute und aktuelle
Berichterstattung, für Beiträge und
Bauanleitungen etc. bei den Autoren
bedanken.
Es ist auch immer wieder interessant,
auch mal in den „alten“ Jahrgängen zu
stöbern und dann festzustellen, wie ak-
tuell manche Sachen davon auch heute
noch sind.
Werner Pansegrau, DF3QX
Contest geschlossene
Veranstaltung?
Ergebnis IARU-Region 1 Fieldday
CW 2009, CQ DL 10/09, S. 745
Wieso sollten im Contest die teilneh-
menden Stationen nicht mit anderen –
nicht teilnehmenden – QSOs führen?
Ich nehme selten an Contesten teil,
aber ich nutze sie gern, um gelegentlich
eine für mich interessante Station ins
Log zu bekommen (und erwarte dann
auch eine QSL über den Club, wie es
bei jeder Erstverbindung sein sollte).
Außerdem macht doch der Club selbst
Werbung mit dieser Methode: Alle sol-
len DAØHQ Punkte geben, damit die
nach vorne kommen ...
Generell sollte alles, was mit der Aus-
schreibung konform ist, in Ordnung
sein und nicht mit Begriffen wie „ver-
pönt“ indirekt ausgeschlossen werden.
An die Regeln halten? Ja, aber was
nicht geregelt ist, sollte jeder nach sei-
nem Gusto für sich nutzen dürfen.
Nachsatz: Ich finde, es gibt entschieden
zu viele Conteste weltweit – und zu
wenige normale QSOs!
Bernd Michaelsen, DL3HX
Die in der Rubrik
„Leserbriefe“
veröffentlichten Zu-
schriften geben die
Meinung des
Verfassers, nicht die
des DARC oder der
Redaktion wieder. Die
Redaktion kürzt und
fasst zu lange
Zuschriften zu -
sammen, um
möglichst viele Leser
zu Wort kommen zu
lassen. Dennoch kön-
nen wir leider nicht
alle Briefe abdrucken.
Gesehen in Eckernförde
Da wir auch XYLs in unseren Reihen
haben, schied das Lokal für unsere OV-
Abende aus.
Holger Ceglars, DF1LG
Ergänzender Tipp
Tipps zum Einsatz eines Glasfiber-
mastes, CQ DL 6/09, S. 401ff.
Als langjähriger Nutzer des beschriebe-
nen Glasfibermastes störte mich bei
meinen Reisen mit dem Wohnmobil
immer die mangelnde Stabilität bei
nicht vorhandener Abspannung. Diese
war zum Teil recht umständlich und
manchmal auch nicht möglich auf den
Campingplätzen, zumal vorher selten
der genaue Standort des nächsten Tages
bekannt war. Bei der Nutzung des
Mastes zum Bau einer Vertikalantenne
hat sich nun folgendes Vorgehen sehr
bewährt. Ich lasse den Draht nicht
senkrecht nach unten laufen, sondern
schlinge ihn in großen Abständen um
den Mast. So kann ich eine größere
Drahtlänge unterbringen. Viel wichti-
ger ist jedoch, dass nun der Antennen-
draht eine Art Korsettfunktion über-
nimmt und die Stabilität des Mastes
enorm erhöht. Selbst ein Schrägstellen
des Mastes von einem Hotelbalkon ist
Und das Patentrecht?
Urheberrechtsverstöße im Internet
– es kann teuer werden, CQ DL
9/09, S. 676ff.
Die ganze Problematik trifft ja auch die
CQ DL. Die Weitergabe technischer In-
formation ist hier ein Grundanliegen.
Inwieweit dürfen wir das?
Patente können uns dabei, im Gegen-
satz zur Aussage im genannten Artikel,
nicht hindern! Der Grundgedanke des
Patentrechts weltweit ist der Ausgleich
„Monopol gegen Information“. Die
Weitere Korrekturen
und Ergänzungen
finden Sie im
Internet unter
www.cqdl.de/
korrektur.
Korrekturen
und Ergänzungen
Lokales, PLZ-Bereich 2, CQ DL 10/09, S. 756
Yvonne, DE6OXA, und Manfred Paletta, DJ6OX, sind seit
29 Jahren Dauercamper. Außerdem feierten sie nicht nur ihre
Goldene Hochzeit, sondern zugleich auch beide (!) ihre 70.
Geburtstage.
CQ DL 11-2009
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