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SOFT &HARD
RTTY, Amtor, GTOR, Pactor-1
„hf-0.4“ – Multitalent
Alles auf einen Blick –
die Oberfläche von hf-0.4
Ralf-Axel Krause, DF3JRK
Eigene Wünsche an Software enden nicht selten in
Programmierprojekten. Das hier vorgestellte Ergebnis
beherrscht viele Betriebsarten über die Soundkarte
unter Linux.
Da der Autor schon vor einiger Zeit auf
Linux umgestiegen war, begann die Su-
che nach Software für CW-, RTTY-,
PSK31- und Amtor-Betrieb mit der
Soundkarte. Das Programm hf-0.1 von
Tomas Sailer, HB9JNX, diente als
Grundlage für ein Programmierprojekt.
Es wurde schnell klar, dass in der dama-
ligen Version noch ein paar wichtige
Standardfunktionen fehlten.
mal das Programm „Baken“ von Jona-
than Nylor, G4KLX.
Es ist noch geplant, Log-Daten im
ADIF-Format zu exportieren, um diese
beispielsweise für eQSL zu verwenden
oder an Xlog anzubinden. Schließlich
macht es keinen Sinn, für jede Betriebs-
art ein eigenes Stationstagebuch zu
führen.
Auch das Schalten der verschiedenen
Funktionen war verbesserungswürdig.
So gelangten die wichtigsten, wie
Rx/Tx, Parameter, Spektrum, in das
Hauptfenster.
Eingabefenster für die
eigenen Stationsdaten
Fixtexte für Schreibfaule
Zunächst wurde die grafische Ober-
fläche gestaltet. Dann kam die Funkti-
on der Fixtexte hinzu, denn immer
wieder „CQ CQ CQ ...“ neu schreiben
zu müssen, macht den Funkbetrieb
mühselig. Nun lassen sich zwölf ver-
schiedene, vorgefertigte Texte wie Sta-
tionsinfo oder Verabschiedung bequem
aussenden. Dazu fiel dem Autor ein,
dass man auch Nutzerdaten – Persona-
lien wie Name, QTH, Locator – inte-
grieren sollte, die in Fixtexten nun als
Makros auftauchen.
Ein Logbuch gehört
zum Funktionsstandard
Hilfe auf arabisch
Nun fehlte es noch an einem wesentli-
chen Teil: der Hilfe! Wir haben ange-
fangen, diese in mehreren Sprachen –
u.a. sogar Plattdeutsch und Arabisch –
einzubauen. XYL Rebekka, DC3JRK, ar-
beitet derzeit an einer pfälzischen Aus-
gabe. Übersetzungshilfe für weitere
Sprachen ist jederzeit willkommen.
Günther Montag, DL4MGE, war maß-
geblich an der Programmierung von hf-
0.4 beteiligt, dank ihm weist die Soft-
ware den jetzigen Funktionsumfang
auf. Geplant ist außerdem noch, das
Installieren und Starten des Programms
zu vereinfachen, die Unterstützung des
ADIF-Formats, Beseitigung von kleinen
Fehlern und weitere Verbesserung der
grafischen Oberfläche. Auch Betriebsar-
ten wie PSK31, 300bits/s Packet Ra-
dio und CW könnten Eingang in die
Software finden. Die Quelltexte für
Pactor 2–3 sind leider immer noch
nicht freigegeben.
Literatur und Bezugsquellen
milchsau“ werden soll und man die Ar-
beiten irgendwann abschließen muss.
Es sollte nur dem Standard der übli-
chen Programme angepasst werden.
Wer mitprogrammieren möchte, Vor-
schläge, Kritik oder Fragen hat, kann
sich gern mit uns in Verbindung setzen.
Ralf-Axel Krause, DF3JRK
df3jrk@gmx.de
DF3JRK@DFØHMB
Dr. Günther Montag, DL4MGE
dl4mge@darc.de
DL4MGE@DBØZKA
[1] Download über die Webseite von
hfterm: www.hfterm.de.vu
[2] Webseite von Ralf-Axel Krause, DF3JRK:
www.df3jrk.de.vu
[3] Amateurfunk-Softwaresammlung für
Linux, u.a. mit dem Original von Tom
Sailer, HB9JNX: http://radio.linux.org.au
Mailingliste
zum Programm:
hfterm-hackers@
lists.sourceforge.net
Logbuch mit dabei
Kaum wegzudenken ist ein eigenes
Logbuch, wobei das von Luc Lange-
hegermann, LX2GT, entwickelte Pro-
gramm kpsk als Vorbild diente. Das Log
von hf-0.4 wurde noch um eine Karte
ergänzt, damit man sehen kann, wo
sich die geloggten Stationen befinden.
Auch hierfür gab es eine Vorlage, dies-
Fixtexte sorgen für
reibungslosen,
zügigen Funkbetrieb
An Standards angelehnt
Wir sind der Meinung, das dieses Pro-
gramm, keine „eierlegende Woll-
CQ DL 10-2003
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für Linux
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