Titel: WESTFALENLIED Interpret: TRADITIONAL --------------------------------------------------------------- 1. Ihr mögt den Rhein, den stolzen, preisen, der in dem Schoß der Reben liegt; wo in den Bergen ruht das Eisen, da hat die Mutter mich gewiegt. Hoch auf dem Fels die Tannen stehn, im grünen Tal die Herden gehn; als Wächter an des Hofes Saum reckt sich empor der Eichenbaum. Da ist's, wo meine Wiege Stand. O grüß dich Gott, Westfalenland! Da ist's, wo meine Wiege Stand. O grüß dich Gott, Westfalenland! 2. Wir haben keine süßen Reben, nicht schöner Worte Überfluß, und haben nicht so schnell für jeden den Freundesgruß und Bruderkuß. Wenn du uns willst willkommen sein, so schau aufs Herz, nicht auf den Schein; und schau uns grad hinein ins Aug, gradaus, das ist Westfalenbrauch! Es fragen nicht nach Spiel und Tand die Leute aus Westfalenland. 3. Behüt dich Gott, du rote Erde, du Land von Widukind und Teut, bis ich zu Staub und Asche werde, mein Herz sich seiner Heimat freut. Du Land Westfalen, Land der Mark, wie deine Eichenstämme stark, dich segnet noch der blasse Mund im Sterben, in der letzten Stund. Land zwischen Rhein und Weserstrand, o grüß dich Gott, Westfalenland!
bialewilki