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2.Gedichte hoch (RZ)
„Augenblicke“
Der Gedanke
Ich sitze auf dem Sofa.
Im Kamin prasselt das Feuer.
Es ist sehr behaglich im Zimmer.
Schon seit einiger Zeit grüble ich über
meine verquere Situation nach.
Und da wird mir plötzlich bewusst,
dass Liebe nicht nur durch Worte
auszudrücken ist, sondern auch durch
viele kleine, versteckte Signale.
Und mal wieder muss ich an dich denken.
Doch nun, in diesem Augenblick,
fang ich bei diesem Gedanken
wieder an zu lächeln.
© Sophie Kron
KulturStammtisch Dulsberg
„Augenblicke“
Der Irrtum
Ich habe mich geirrt,
war irgendwie total verwirrt.
Ich hab dir nicht geglaubt,
dir leider kein Stück vertraut.
Doch jetzt machtest du mir endlich klar,
wie die ganze Sache wirklich war.
Du meintest unser Alter sei zu verschieden,
deshalb hast du eine richtige Beziehung zu mir vermieden.
Du hieltest es für besser mir dein Innerstes zu verschweigen,
denn du wusstest keine richtige Art es mir zu zeigen.
Doch ich hatte schon Gedichte mit Herzblut geschrieben
und mir geschworen, mich nicht noch einmal so intensiv zu verlieben.
Denn ich öffnete dir mein Herz,
aber ich hatte das Gefühl, davontragen konnte ich nur Schmerz.
Doch als deine Stimme wieder an mein Ohr drang,
und sie wie die Stimme eines Engels klang,
da sah ich dann doch endlich ein,
nicht alles kann gelogen sein.
Nicht all die schönen Worte,
die ich vom gesagten Moment an in meinem Herzen hörte.
Nicht diese süße Stimme,
die mir raubte alle Sinne.
Und woher sonst kam auch die Kraft,
von der ich glaubte, dass du sie mir gegeben hast?
Wir wollten es jetzt erst mal vorsichtig versuchen,
müssen ja nicht gleich den Saal für die Hochzeit buchen.
Wollen einfach nur beieinander sein,
denn ist die Liebe noch so klein,
ist sie doch ein sehr starkes Gefühl,
das nicht einfach ignoriert werden will.
Und nun hoffe ich nur noch, dass wir uns vielleicht sogar lieben werden,
bis wir beide dann irgendwann glücklich und zufrieden sterben.
© Sophie Kron
KulturStammtisch Dulsberg
„Augenblicke“
Endlich wieder vereint
Nun strahlt die Sonne endlich wieder vom Himmel.
Um uns herum glitzert der Schnee wie verrückt.
Und genauso fühle ich mich auch.
Ich kuschel mich behaglich in deine Arme.
Endlich bist du wieder bei mir.
Es ist bitterkalt, doch davon merke ich nichts.
Ich spüre nur deine Nähe.
Ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr,
nur von deiner bloßen Anwesenheit.
Doch dann, ganz plötzlich,
spüre ich endlich deine warmen Lippen
auf den meinen.
Und da weiß ich, dass es DAS war,
nach dem ich mich die ganze Zeit
so sehr gesehnt hatte.
© Sophie Kron
KulturStammtisch Dulsberg
„Augenblicke“
Es ist November und meine alte Tante Schwermut ist wieder mal
angereist. Sie sieht so aus, als wolle sie länger bleiben, denn wie
selbstverständlich hängt sie ihre schwarzen Kleider in meinen
Schrank und stimmt ein Requiem an.
Aufdringlich wie eh und je begleitet sie mich durch die Tristesse
der Straßen, durch kalten Regen und dichten Nebel – ein anderes
Leben unvorstellbar machend ...
„Weicht der kollektive Taumel des deutschen Sommermärchens
nun herbstkalter Einsamkeit?“, frage ich meine Tante zögernd.
„Was sonst!“, antwortet sie mitleidslos,
ja beinahe triumphierend. „Sieh dich doch um.“
Doch die Nebelschleier heben sich und zum Vorschein kommt
ein Baum wie ihn noch keiner sah. Ein Baum der Fülle, ein Baum
der Poesie und damit ein November der bunter, lebendiger und
wärmer ist als andere es waren.
Dulsberg. Ein Herbstmärchen!
,
denke ich und helfe Tante Schwermut eilig ihre Koffer zu packen.
P.S.: Sie will mir manchmal schreiben.
© Hella
KulturStammtisch Dulsberg
„Augenblicke“
I
ch sehe dein Gesicht
umrahmt von dunklen Haaren
geformt, geprägt von
Erlebtem und Erfahrung.
Ich sehe in deine Augen
sie sind wie tiefe Seen
und Spiegel deiner Seele,
die wie ein Buch ich les’
und was für uns ich wünsche,
dass Jahre uns noch bleiben,
die wir gemeinsam gehen.
© Hendrik Härter
KulturStammtisch Dulsberg
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